Quick-Links:

Sehenswürdigkeiten

Moorbahn

MoorIZ

Heimatmuseum

Steingräber

Gravenberg




Die Moorbahn


Die Moorbahn und das MoorIZ befinden sich im Ahlenmoor, dem größten Hochmoorgebiet des Landkreises Cuxhaven. Beide Einrichtungen, in 21776 Wanna-Ahlenfalkenberg, Am Hohen Kopf 3, gehören zum Projekt „Naturerlebnis Ahlenmoor“, ein gemeinsames Projekt der Samtgemeinde Land Hadeln, (Bad Bederkesa) Stadt Geestland sowie der Stadt Langen.

Moorfahrt


Mit der Moorbahn wird ein 5,7 km langer Rundkurs (Dauer etwa 2 Std. 15 Min.), durch wiedervernässte Torfabbauflächen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien, unberührte Hochmoorflächen und durch einstmals landwirtschaftlich genutzte Ländereien, befahren. Zwischenstopps an vier unterschiedlich gestalteten Haltepunkten dienen der umfassenden Information des Fahrgastes durch den fachkundigen Moorbahnführer. Hier erfährt der Naturfreund Wissenswertes über die Entstehung des Hochmoores, die Nutzung der Moore durch den Menschen, Renaturierung und vieles mehr. Seltene Pflanzen und mit etwas Glück seltene Tiere, die sich einem extremen Lebensraum angepasst haben, wollen entdeckt werden. Auch wird während der Fahrt experimentiert: meterlange Metallstangen werden im Moor versenkt um Irrlichter zu produzieren. Es versteht sich von selbst, dass Geschichten mit Gruselpotenzial erzählt werden. Die Moorbahn bietet eine wundervolle Möglichkeit, dieses in seiner Charakteristik einmalige Naturschutzgebiet intensiv und informativ zu erleben. Holzstege, Plattformen und ein Aussichtsturm an der Strecke sorgen für einen guten Überblick.
Für Kindergärten sind auch verkürzte Fahrten möglich. Für Schulklassen und Studentengruppen wird je nach Wissensstand und Vorkenntnissen ein spezielles Programm mit zusätzlichem Arbeitsmaterial ausgearbeitet.

Natürlich kann die Moorbahn auch gechartert werden. Für Gruppen und Schulklassen sind Fahrten nach Absprache mit individuellem Ablauf jederzeit möglich.

Auf der Internetseite www.ahlenmoor.de erhalten Sie weitere Informationen zu den Preisen sowie den Reservierungsgmöglichkeiten. 




Das Moorinformationszentrum (MoorIZ)


Das im ehemaligen Torfwerkgebäude untergebrachte MoorIZ öffnete im März 2006 sein Portal. Diese Einrichtung stellt eine zentrale Verknüpfung mit den Schwerpunkten Information und Bildung, der einzelnen Angebote rund um das Ahlenmoor dar. Den Lebensraum Moor kann sich der Gast, ob Naturliebhaber, Urlauber oder Schüler, anhand einer umfassenden Präsentation nachhaltig erschließen. Im MoorIZ befinden sich Ausstellungsräume zum Thema Moor, ein Labor für Schulklassen, ein Tagungsraum, das Café/Restaurant „Torfwerk“ und eine Aussichtsplattform.

Angebote für Schulklassen

Speziell für Schulklassen sind Angebote entworfen worden, aus denen, je nach Jahrgangsstufe, ein passendes Programm zusammengestellt werden kann.

  • Moorbahnfahrt, Dauer 3 Std., mit Führung, Spiele, Versuche
  • Experimente zum Thema Moor im Schülerlabor des MoorIZ, auch als Ausweichmöglichkeit bei schlechtem Wetter
  • Führung durch das MoorIZ, mit Erklärung der früheren Torfverarbeitung und Nutzung des Moores
  • PowerPoint-Vortrag über das Ökosystem Moor, seine Tiere und Pflanzen
  • Kurzfilme über Moore, Torfabbau, Renaturierung
  • Projekttage im Ahlenmoor: Ein- bis Drei-Tage-Programme werden nach Ihren Bedürfnissen zusammengestellt. Welchen Schwerpunkt hätten Sie gerne? Torf untersuchen bis hin zur Pollenanalyse (Leistungskurs Biologie), Libellen beobachten und bestimmen mit Lebensraumdefinition und Biotopbestimmung (ab 10. Klasse), Spezialisten unter den Moorpflanzen und ihre Besonderheiten oder Naturforscher im Moor: Wie verhalte ich mich in der Natur? Spurensuche von Tieren und Herstellung von Trittsiegeln, kleine Krabbeltier ganz groß (Mit Binokularen, ab 6. Klasse)


Für weitere Informationen fordern Sie bitte den kostenlosen Angebotsflyer für Schulklassen im MoorInformationsZentrum an!

MoorIZ


Das Heimatmuseum


Der Polizeibeamte Konrad Schäfer, der 1936 nach Wanna kam, war ein eifriger Heimatforscher auf vorgeschichtlichem Gebiet, er sammelte aber auch älteren Hausrat. Durch seine Initiative und dem Mitwirken einiger Interessierter wannaer Bürger (u. a.  auch die Lehrer Stroede, Rauhe, Dünkel) entstand die Heimatstube in Osterwanna (1957), die bald zu klein wurde. Nach einer kurzen Unterbringung in einem Klassenraum in der ehemaligen Westerwannaer Schule, wurde 1967 das Heimatmuseum eingerichtet (es war die ehemalige Schulscheune). Aktive Mitglieder und Vorstandsmitglieder des 1962 gegründeten Verkehrsvereins haben diese Einrichtung geschaffen.
Der Initiator Konrad Schäfer verstarb leider kurz vor der Einweihung des Museums. Für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten erhielt Konrad Schäfer am 1. Januar 1964 das Ehrenzeichen des Niedersächsischen Verdienstordens am Bande des damaligen Niedersächsischen Ministerpräsidenten  Dr. Diederichs. Der Verdienstorden hängt zusammen mit der Verleihungsurkunde und sein Foto im Heimatmuseum.
Schon bald stellte sich heraus, dass die ehemalige Scheune für die vielen Exponate zu eng war. Im Jahre 1983 kam Herr Wilhelm Niehaus ins Alterheim. Herr Niehaus hatte in der Vorderstraße einen Schmiedebetrieb. Er hatte das Schmiedehandwerk schon lange aufgegeben und der Betrieb in der Schmiede ruhte. Die Schmiede war noch so erhalten wie in den 40er Jahren. Die alte Schmiede sollte verschrottet werden. Das hörten Erwien Cordts und mehrere Nachbarn und waren der Meinung, dass das Inventar der alten Schmiede für das Heimatmuseum gerettet werden musste. Erwien Cordts setzte sich mit Otto Krömer, dem damaligen Filialleiter der Kreissparkasse in Verbindung. Otto besorgte Geld aus dem Mühlenfond (Erlös aus dem jährlich von der KSK herausgegebenen Kalender). Jetzt hatte der Verkehrsverein die Schmiede aber wohin damit? Ein Gebäude fehlte.
Es wurden mehrere Vorstandssitzungen des Verkehrsveins abgehalten.
Ein Teil des Vorstandes plädierte auf einen Fachwerkbau aus Lärchenholz (unter ihnen Egon Rose als Zimmermeister). Egon war Mitinhaber der Fa. Rose & Söhne am Marktplatz in Osterwanna. Der Zufall wollte es - Helmut Golkowski, Vorstandssprecher des Verkehrsvereins, hatte einen Arbeitskollegen beim Landkreis, Ernst Ebert. Ernst ist gebürtiger Köhlener und kannte eine alte Fachwerkscheune, die abgerissen werden sollte. Man wollte sich die alte Scheune anschauen.
Zu diesem Zeitpunkt war ich noch nicht im Verkehsverein. Eines Sonntagmorgens Anfang Februar 1984 kam Helmut zu mir (wir waren Nachbarn) und sagte: "Hans-Hermann, du bist doch Zimmermeister. Wir wollen uns eine alte Scheune in Köhlen anschauen. Eventuell wollen wir sie abbauen und in Wanna beim Heimatmuseum wieder aufbauen". Ich hatte an dem Sonntagmorgen nichts besonderes zu tun und so fuhren wir nach Köhlen - Ernst Ebert, Helmut Golkowski und Ich.
Die Scheune war schon ziemlich marode. Das Strohdach hatte große Löcher. Die Sparren und Balken morsch. Das Ständerwerk im Bereich des Schweinestalles ebenfalls.

Wir kamen zu der Entscheidung: Das restliche Ständerwerk und die Verriegelung ist noch zu verwenden. Ein Nachbar sagte, dass bei der alten Feuerwehr in Köhlen ein alter Giebel war, von den man vielleicht die alten Balken gebrauchen konnte. Wir haben uns das Holz angesehen und haben es für einen geringen Geldbetrag bekommen.

                                               verfasst von Hans-Hermann Peters

Heimatmuseum



Jährlich findet im Heimatmuseum ein "Tag der offenen Tür" statt. An diesem Tag finden nicht nur Führungen durch das Museum statt. Es werden auch traditionelle Vorführungen geboten. Dazu gehören z. B. die Wannaer Deelpedder, der Hufbeschlagsschmied sowie die Kupfer- und Drechselarbeiten vor Ort. Sollten Sie einmal dort sein, dann probieren Sie unbedingt den Butterkuchen aus dem Seinbackofen.

Öffnungszeiten:
Vom 1. Mai bis 3. Oktober - immer Sonntags von 10:00 - 11:00 Uhr

Preise:
Erwachsene: 2,00 Euro
Kinder und Schüler: 1,50 Euro
Gruppenführung ab 15 Personen pro Person: 1,50 Euro

Weitere Informationen zu Führungen und Preisen erhalten Sie bei:
Bürgermeister Hans-Hermann Peters, Am Sportplatz 6, 21776 Wanna,
Telefon: 04757 4 99
oder bei:
Winfried Busch, Landesstraße 114, 21776 Wanna, Telefon: 04757 376

http://www.museum.de/




Steingräber


Ein Steingrab befindet sich z. B. in Westerwanna an der Poststraße. Dieses besteht aus 8 großen Steinen, welche einen ovalen Kreis bilden und hoch aus der Erde ragen. Darüber liegen wiederum zwei Steine von Norden nach Süden. Durch die Unwissenheit eines Wanneraners wäre das Denkmal im Jahre 1740 fast zerstört worden. Der Betroffenen hatte schon einen Stein zersprengt, als er durch das Hinzukommen eines Verständigen davon abgehalten wurde. Manche waren der Meinung hier nach Schätzen graben zu wollen, dies war jedoch vergeblich.

Steingrab


Ein anderes Steingrab in Ahlenfalkenberg wird auch als "Crodons Kirche" bezeichnet. Man sagt, das die hadelnschen Vorfahren hier ihre Gottesdienste abhieleten.

Crodons Kirche


Gravenberg


Der Gravenberg befindet sich in Westerwanna. 1738 wurden hier bei einer Ausgrabung eine Urne sowie ein schwarzer Topf gefunden. Im Jahre 1869 öffnete man den Gravenberg abermals in der Hoffnung weitere Antiquitäten zu finden. Außer einige Urnen fand man keine bedeutsamen Funde. Der Sage nach soll der Süderledaer Graf mit fürstlichen Schmuck hier begraben sein.

Gravenberg